Union Goldwörth - Walker FC 1:1 (1:0)

Bei prächtigem Herbstwetter empfingen die Götter die Mannschaft von Walker FC. Von Beginn an entwickelte sich eine rassige und intensive Partie. Die Götter versuchten mit gepflegtem Spielaufbau vor das gegnerische Gehäuse zu kommen. Der Plan ging auch auf und die Heimelf erspielte sich eine beachtliche Menge an Chancen, nur der Ball wollte einfach nicht in das Tor. Auch Standards gab es in Fülle. Aber auch hier konnten die Götter nichts Zählbares raus holen. Nach etwa einer halben Stunde Spielzeit kam dann der große Aufreger, unsere Strafraumkobra Humi wurde gelegt, der Elfmeterpfiff folgte sogleich. Trotz vehementer Einsprüche der Gäste legte sich Humi den Ball am Punkt zurecht und jagte den Ball in das linke Kreuzeck. Nach dem 1:0 und der Elfmeterentscheidung wurde die Partie nochmals hitziger, doch bis zur Pause änderte sich nichts am Spielstand.
 
Nach der Pause versuchten die Schwarz Gelben wieder gefällig nach vorne zu spielen. Doch ein schlimmer Abwehrfehler führte leider zum 1:1 Ausgleich. Somit wurde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt, es bewahrheitet sich wieder die alte Fußballweisheit, die Tore die man nicht schießt… Walker FC verlegte sich dann auf Ergebnis halten und gut zu verteidigen. Es gelang den Götter auch nicht mehr, gefährlich vor das Tor zu kommen .Eine der wenigen Chancen hatte Humi, der einen Freistoß perfekt an der Mauer vorbei zirkelte, doch der Schlußmann der Gäste entschärfte den Schuß. Den Lucky Punch in der Schlussminute hatte noch unser Joker Robert am Fuß. Doch der Gästekeeper kam gut raus und verhinderte die letzte Großchance. Mit dem X verloren die Götter zwar die Tabellenführung an Eschenau, wobei die Goldwörther ein Spiel weniger zu Buche stehen haben. So kommt es kommende Woche zum Showdown Eschenau gegen Goldwörth, ein Spitzenspiel scheint vorprogrammiert!
 
 

Union Goldwörth – DSG Thalheim 4:5 (2:3)

Letzten Samstag bekamen die zahlreichen Zuseher einen rassigen Cupfight zu sehen. Die Götter empfingen mit DSG Thalheim einen Titelanwärter der oberen DSG Liga und somit einen wahren Kapazunter als Cuplos. Die Götter gingen mutig zu Werke, so entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Die erste Großchance hatte die Heimelf, Andi Luegmayr servierte den Ball maßgeschneidert auf Humi, doch dieser verzog über die Latte. Die nächsten Minuten verliefen hitzig: Die Gäste gingen durch einen schlecht geklärten Eckstoß mit 1:0 in Führung. Wenige Minuten darauf wurde Stefan Mayr im gegnerischen Strafraum gelegt. Souverän verwandelte unsere Kobra Humi zum 1:1. Aus dauerte nicht lange, dann gelang den Thalheimern ein Doppelschlag zur 3:1 Führung. Die ersten Götter Fans rümpften sich die Nase, glaubten sie doch nur mehr schwer an einen Erfolg der Heimmannschaft. Doch die Götter soll man niemals abschreiben, so gelang Humi mit einem platzierten Treffer der 2:3 Anschluss, der in die Pause mitgenommen wurde.
 
Nach dem Seitenwechsel geigten die Götter wieder auf, doch Großchancen in Minutentakt wurden wieder nicht verwertet. So schrillte nochmals die Pfeife in der gegnerischen Box, Mayr Stefan wurde wieder nicht regelkonform vom Ball getrennt. Abgebrüht und in dasselbe Eck verwertete Humi den Strafstoß zum 3:3. Und es kam noch dicker, mit einer Klasse Einzelaktion belohnte sich unser Mittelfeld Rackerer Stefan zum 4:3 für die Schwarz Gelben. Doch wie alle Fußball Interessierten wissen, der Cup hat seine eigenen Gesetze. In der Schlussviertelstunde versuchten die Thalheimer noch den Ausgleich zu erzwingen und stellten durch ein mehr als vermeidbares Tor zum 4:4 Gleichstand. In den hektischen Schlussminuten deuteten alle Zeichen auf eine Verlängerung, der gegnerische Captain wurde dazu mit Gelb Rot vom Platz gestellt. Doch dann kam die ganz bittere Schlussminute: Unkonzentriertheiten in der Götter Abwehr nahmen die Gäste dankend an und fixierten den Aufstieg mit dem 4:5 Endstand.
 
Die Enttäuschung war den Spielern in das Gesicht geschrieben, Trost und Auftrieb gibt aber die Tatsache, dass die dargebotene Leistung die beste der heurigen Saison war. Jetzt heißt es den Spielwitz in die nächste Heimpartie am Samstag mitnehmen!
 

SPG Kickers - Union Goldwörth 2:3 (2:2)

Am Samstag ging es zum derzeitigen Schlußlicht der Liga und zwar nach Marchtrenk zur SPG Kickers. Wie in der Vergangenheit gewohnt, taten sich die Götter gegenen einen vermeintlichen Underdog sichtlich schwer. Dabei starteten die Schwarz Gelben gut in die Partie, nach nicht einmal fünf Minuten Spielzeit ließ unser Wingman Jakob den ersten Sitzer aus. Den schnell ausgetragener Vorstoß über wenige Stationen konnte der Marchtrenker Goali mit knapper Not entschärfen. Doch komplett konträr zum Spielverlauf gingen die Hausherren in Führung. Ein Eckball konnte von der Goldwörther Hintermannschaft nicht geklärt werden, so konnte ein Spieler der Kickers relativ leicht zur Führung einschieben. Doch die Götter steckten nicht auf, erspielten sich Großchancen in Minutentakt. Nach einem Foul legte sich der Captain Mucky den Ball zurecht und brachte diesen gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Dort stand Thomsi goldrichtig und verlängerte per Kopf unhaltbar für den Marchtrenker Goali. Vor dem Seitenwechsel fielen noch zwei weitere Treffer. Einerseits wieder eine indispunierte Goldwörther Abwehr nach einer Standardsituation und auf der Habenseite der Götter konnte Hu-Hu-Humi wieder einmal in Manier eines Bombers anschreiben.
Halbzeit zwei begann wieder wie Halbzeit eins aufhörte: Die Götter kontrollierten das Spiel und ließ hundertprozentige Torchancen liegen. Auch unser Altmeister Zechi traf das gegnerische Gehäuse nicht - die Chancen macht er normalerweise wenn er nebenbei ein Bier bestellt. So lag es an unserem Abwehrhühnen Thomsi, es an forderster Front zu richten. Er zeigte wieder mal auf, dass er den Luftraum auch im gegnerischen Strafraum dominieren kann und nickte zum Doppelpack in dem Match ein. Danach wollten die Götter das Ergebnis nur noch verwalten, die Kickers warfen nochmals alles nach vor, wurden jedoch selten gefährlich. So blieb es beim 3:2 für die Götter, die mit dem Sieg die Tabellenführung sogar ausbauen konnten!